Die Schopenhauer-Forschungsstelle ist Ausdruck der wiederbelebten Schopenhauer- Forschung am Philosophischen Seminar der Universität Mainz, in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts vertreten durch Rudolf Malter (1937-1994).

In enger Kooperation mit und maßgeblich unterstützt von der Schopenhauer-Gesellschaft e.V. wurde im Juli 2001 die Schopenhauer-Forschungsstelle als wissenschaftliche Einrichtung der Universität Mainz institutionalisiert.

Seit 2008 wird sie in erheblichem Umfang auch von der Dr. Walter und Dr. Gertrud Pförtner-Stiftung unterstützt.

Ihr Begründer und Leiter ist Prof. Dr. Matthias Koßler

 

Aktuelles und Neuigkeiten

Übersicht der wichtigsten Inhalte auf dieser Seite:

Viertes internationales Doktorandentreffen
Internationale Tagung: Schopenhauer und Feuerbach
Call for Papers der Schopenhauer Gesellschaft e.V.
Call for Papers unserer nordamerikanischen Sektion
Essay-Wettbewerbe
Vortrag von Alfred Schmidt: Schopenhauer und Freud

Viertes internationales Doktorandentreffen

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Schopenhauer und Feuerbach:
Beginn einer Philosophie des Leibes

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Call for Papers

    Anlässlich des 150. Todestages Arthur Schopenhauers veranstaltet die Schopenhauer-Gesellschaft e.V. in Kooperation mit dem Archivzentrum der Universitätsbibliothek Frankfurt und mit der Schopenhauer-Forschungsstelle der Universität Mainz den internationalen Kongress

    "Schopenhauer - Was die Welt bewegt"

    vom 21. bis 24. September 2010 in Frankfurt.

    Die Philosophie Arthur Schopenhauers ist in mehrfachem Sinne "weltoffen". Sie ist

    • offen für unterschiedliche Kulturen, Religionen und Weltanschauungen,
    • offen für die vielfältigen Erscheinungsformen der geistigen Welt, für Wissenschaften, Künste und Religion und
    • offen für vielfältige Weiterentwicklungen.

    Mit der allgemeinen Ausrichtung auf diese Aspekte der Interkulturalität, Interdisziplinarität und Modernität der Philosophie Schopenhauers sind neun Themenbereiche in zehn Sektionen vorgesehen:

    1. Ethik,
    2. Ästhetik,
    3. Metaphysik,
    4. Naturwissenschaften,
    5. Hermeneutik,
    6. Psychologie,
    7. Asiatische Philosophien,
    8. Religion,
    9. Mystik.

    Zu diesen Themenbereichen werden Vorträge von max. 30 Minuten Dauer erbeten. Kongresssprachen sind Deutsch, Englisch und Französisch.

    Der 31. Mai 2010 ist der letzte Termin für die Einreichung des vollständig ausformulierten Manuskripts inklusive eines
    10-zeiligen Abstracts
    bei der:
    Schopenhauer-Forschungsstelle
    an der Johannes Gutenberg-Universität
    D-55099 Mainz

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Schopenhauer und Freud

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Essay-Wettbewerbe

  • IV. Essay-Wettbewerb
Preisverleihung_Prof. Kossler (links) und Frau Kurbel

    Am Sonntag, den 21. Februar 2010, ist Frau Martina Kurbel der mit 1.500,- EUR dotierte Preis verliehen worden. Ihr Essay Direkte und indirekte Einflussnahme Schopenhauers auf Giorgio de Chiricos pittura metafisica zeugt von einem "souveränen Verständnis" des Schopenhauer'schen Werks. Die Verfasserin bediente sich bei der Bearbeitung des selbst gewählten Themas der Forschungsliteratur, mit der sie gut vertraut ist, in kluger und sparsamer Weise. Hervorzuheben sind die differenzierten eigenen Sprachmittel, mittels derer Frau Kurbel die schwer zu fassende Kennzeichnung von de Chiricos Anlehnung an Schopenhauers Metaphysik auf den Begriff zu bringen vermochte. Dabei beschränkt Sie sich nicht auf das Aufzeigen "einzelner deutlicher Prallelen", sondern löst die ungleich schwierigere Aufgabe (weil die Verfahren ästhetischer Darstellung einerseits und philosophischer Begriffsarbeit andererseits notwendig differieren müssen), die systemische Verwandtschaft zwischen de Chiricos metaphysischer Malerei und Schopenhauers Willensmetaphysik aufzuzeigen.

    Der vierte Essay-Wettbewerb, wurde in memoriam Dr. Günther Baum von der Schopenhauer-Gesellschaft e. V. ausgeschrieben.

  • III. Essay-Wettbewerb

    Der Preis des III. Essay-Wettbewerbs "Schopenhauer als Vordenker der Tierethik" wurde am 11. April 2008 im Rahmen der Mitgliederversammlung der Schopenhauer-Gesellschaft e.V. an Frau Cecilia Muratori verliehen. Ihr Essay Descartes' Error and the Barbarity of Western Philosophy - Schopenhauer in Dialogue with Coetzee's Elizabeth Costello überzeugte, gestützt auf fundierte sachliche Kenntnisse, sowohl im Gang der Argumentation als auch in der sprachlichen Darstellung.

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Call for Papers

    The North American Division of the Schopenhauer Society announces a call for papers for its twenty-fourth annual meeting, which will be held in conjunction with the Central Division Meetings of the American Philosophical Association, February 2011, Chicago, IL. Papers may be on any aspect of Schopenhauer's philosophy or related themes, and should have a reading time of 20-30 minutes (10-15 pages). Papers should be submitted by September 1, 2010, to David Cartwright, at the address listed below.

    Email to David E. Cartwright, Director Department of Philosophy & Religious Studies (262)472-5268 University of Wisconsin-Whitewater, Whitewater, WI 53190-1790

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Neues zu Arthur Schopenhauer im Netz und Druck

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